Beugen Sie einem Unfall effektiv vor!

Die Seiten Unfallradar beschäftigt sich mit der Vermeidung von UnfällenAuch in diesem Jahr gibt es wieder eine umfangreiche Statistik zu allen Unfällen, die sich im gesamten Bundesgebiet zugetragen haben. Kommen wir zu den Kernpunkten der diesjährigen Unfallstatistik in 2011.

Im Jahr 2010 ereigneten sich knapp 2,41 Millionen Verkehrsunfälle. Im laufenden Jahr zählt die Statistik bislang knapp 2,35 Millionen Verkehrsunfälle auf den Deutschen Straßen. Somit ist die Zahl der Unfälle im laufenden Jahr etwas geringer wie im Vorjahr. Das bedeutet, dass es täglich in Deutschland zu knapp 6440 Verkehrsunfällen kommt.

Die gesunkene Unfallzahl hat aber einen derben Beigeschmack. Zwar ist die Anzahl im Gegensatz zum Vorjahr gefallen, jedoch ist die Zahl der Unfälle mit verletzten Personen um 5 % sowie die Gesamtanzahl der tödlich Verunglückten im Gegensatz zu 2010 gestiegen.

2009 sowie 2010 war die Zahl der tödlich verletzten Unfallbeteiligten stetig gesunken, 2011 konnte dieser Trend aber nicht mehr gehalten werden und die Zahl stieg wieder an. Täglich sterben somit ca. 11 Verkehrsteilnehmer bei Unfällen, was einen anstieg um knapp 7% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Erwartet werden 2011 ca. 3900 Tote bei Verkehrsunfällen. So hoch war diese Zahl seit Jahrzehnten nicht mehr, da diese in den letzten 20 Jahren immer sank.

Die Anzahl der Toten bei Verkehrsunfällen ist auf den Autobahnen um ca. 4% zurück gegangen, während sie innerorts und auf Landstraßen stark angestiegen sind. Ein besonders hoher Anstieg ist bei den Jugendlichen zu verbuchen. Dort stieg die Zahl der Todesopfer um 23% gegenüber dem Vorjahr. Ein Bezug zum begleitenden Fahren ab 17 wurde hier aber nicht entschlüsselt.

Während man sich die letzten Jahre bei den sinkenden schweren und tödlichen Unfällen darauf stützte, dass technische Erneuerungen das Fahren sicherer machen, wird für die Statistik 2011 und die steigenden Zahlen das milde Wetter als einer der Hauptfaktoren genannt. Ferner würde sich auf den Deutschen Straßen immer mehr Fahrzeuge bewegen, welches zu einer höheren Verkehrsdichte und einem größeren Unfallrisiko führt.

Die meisten Unfälle 2011 sind durch Fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit entstanden. Auch Vorfahrtsverstöße und das Nichteinhalten des vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes waren hoch im Kurs. Besonders schwere Unfälle wurden durch viele Fahrer verursacht, welche unter Alkoholeinfluss standen. Somit war, wie auch in den Jahren zuvor, das menschliche Fehlverhalten hauptursächlich für die hohen Unfallzahlen verantwortlich. Nur eine Geringzahl an Unfällen sind durch technisches Versagen oder Naturgewalten ausgelöst worden. Somit bleibt die Schulung der Verkehrsteilnehmer weiterhin ein Kernpunkt, um die Unfallzahlen mit schwer- und tödlich verletzten Personen zu senken.

Um selbst das Unfallrisiko zu minimieren, sollte man sich immer an den Grundsatz der Straßenverkehrsordnung halten, dem vorausschauenden Fahren im öffentlichen Straßenverkehr. Würde dies von allen Verkehrsteilnehmern berücksichtigt werden, könnte die Anzahl der Verkehrsunfälle rapide gesenkt werden.

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